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Catharinus Elling (*13. September 1858 in Oslo; † 8. Januar 1942 ebd.) war ein norwegischer Komponist, Organist und Musiklehrer.

LebenBearbeiten

Elling studierte von 1877-78 Klavier und Komposition in Leipzig und in Berlin von 1886-87. Von 1896-1908 war er Lehrer am Osloer Konservatoirum und von 1908-26 Organist an der Gamlebyer Kirche.

Er schrieb neben Kammermusikwerken, darunter Symphonien und einem Violinkonzert über 200 Vokalwerke, die meisten entstanden zwischen 1890 und 1905. Einige seiner Schüler in Oslo übernahmen seinen Musikstil, u.a. Fartein Valen.

Elling wurde 1899 Stipendiat und begann norwegische Volkslieder zu sammeln, u.a. in Telemark und Oppland.

Zur selben Zeit bekam Olaf Sande, ebenfalls Volksliedsammler, auch ein Stipendium, sodass sich die beiden für eine Region entschieden, um doppelten Sammlungen vorzubeugen. Sande erkundete die Volksliedgeschichte von Sogn bis West-Agder. Ellings Ziel war es, die traditionelle Musik für die Nachwelt zu bewahren, sodass er so viel wie möglich recherchierte. Nach dem Ende seiner Reisen durch Norwegen veröffentlichte er mehrere Musikbücher, z.B. Norwegische Volksmelodien für Klavier oder Norwegische Volksweisen für Gesang und Klavier.


Sein Bruder war der Erfinder Ægidus Elling, der die Gasturbine erfunden hat.

WerkeBearbeiten

KammermusikBearbeiten

SinfonienBearbeiten

  • Sinfonie in A-dur (1890)


StreichmusikBearbeiten

  • Streichquartett in D-dur
  • Violinkonzert (1918)


BühnenwerkeBearbeiten

OpernBearbeiten

  • Die Kosakken(1894)


VokalmusikBearbeiten

OratorienBearbeiten

  • Der verlorene Sohn (1896)

LiederBearbeiten

  • Klagesang (1915)
  • Lächelndes Kind (1915)


DiskographieBearbeiten

  • Haugtussa & German Lieder; Ann-Helen Moen & Gunilla Süssmann (Simax Classics, 2009)


WeblinksBearbeiten

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